Was kostenlose Wettvorhersagen leisten – und was nicht

Updated Oktober 2026
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Ein Stapel leerer Karteikarten und ein Kugelschreiber liegen auf einem aufgeräumten Schreibtisch am Fenster.

Wer nach «gratis Tipps» sucht, will vor dem Spiel wissen, wie es ausgeht. Diese Seite ist kein Tippzettel. Sie erklärt, wie Vorhersagen entstehen, warum keine davon sicher ist, wer in der Schweiz überhaupt wetten darf und was eine kostenlose Prognose wert ist, wenn der Markt hinter ihr von zwei Veranstaltern beherrscht wird.

Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300'000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1'000'000.

Datenstand: Oktober 19, 2026. Geprüft gegen die Gespa-Publikation der Sperrliste, den Geschäftsbericht 2025 von Swisslos sowie die Spielregeln Sporttip 4.2 und das Règlement Jouez Sport 17e édition.

Rechtslage: Wer in der Schweiz überhaupt wetten darf

In der Schweiz dürfen Sportwetten nur zwei Veranstalter anbieten: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Beide stützen sich auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020) und führen eine Veranstalterbewilligung sowie eine Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51). Die Aufsicht liegt bei der Gespa, der interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern, nicht bei der ESBK, die nur Spielbanken verfolgt. Eine Bewilligung «gilt nur in der Schweiz»; eine ausländische Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland verschafft hier keinen Anspruch auf Schweizer Schutz.

Ein Torpfosten mit Netz in Nahaufnahme, Regentropfen perlen am Gewebe, dahinter liegt Rasen im Dunst.
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019.

Die beiden Veranstalter bedienen festgelegte Gebiete: Sporttip wird in den Deutschschweizer Kantonen Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Die Loterie Romande betreut Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis mit Sitz in Lausanne. Ein Online-Konto bei einem der beiden ist nur möglich, wenn der Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet liegt. Wer im Wallis wohnt, kann sich also nicht bei Swisslos registrieren, und ein Zürcher Baser findet bei Jouez Sport kein Konto.

Alles andere, was im Internet als «Wettanbieter» beworben wird, hat in der Schweiz keine Bewilligung. Die Gespa führt eine Sperrliste, eine Sammlung ausländischer Domains, die Schweizer Provider per DNS blockieren, Ende 2025 waren es 671. Wer eine Seite besucht, die auf der Sperrliste steht, landet auf einer Stopp-Seite des Providers – ein Hinweis darauf, dass der Anbieter in der Schweiz keine Rolle spielen darf. Wer über mobile Daten oder über einen VPN-Dienst dennoch zugreift, ändert an der Rechtslage nichts: Anbieter ohne Schweizer Bewilligung dürfen hier nicht organisieren, der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Strafverfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt weder Sperrregister-Anschluss noch Schweizer Beschwerdeweg.

Was gewettet werden darf, regelt eine geschlossene Liste: Die Gespa führt eine Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, deren aktuelle Fassung vom 10. September 2026 stammt. Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, und Rangwetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Eckball- oder Kartenmärkte und ein eigener Esports-Bereich fehlen in dieser Liste. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind nicht zugelassen; Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige beteiligt sind, sind ausgeschlossen.

Was kostenlose Prognosen in dieser Lage leisten: Sie können Trends und Statistiken aufbereiten, sie können Verletzungen und Formkurven einordnen, sie können eine Tendenz formulieren. Sie ersetzen weder die Bewilligung noch den Spielerschutz noch die Pflicht, nur bei den beiden zugelassenen Veranstaltern zu spielen.

Spielerschutz: Was vor jeder Vorhersage zu setzen ist

Eine kostenlose Vorhersage ändert nichts an den Pflichten gegenüber dem eigenen Budget. Wer bei Swisslos oder Loterie Romande spielt, muss vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, so wie es die Spielregeln festschreiben – das BGS kennt eigentlich eine Frist von 24 Stunden, die beiden Veranstalter setzen mit 72 Stunden eine strengere Schwelle. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage setzen.

Ein Handball liegt am Rand des Torraums in einer leeren Sporthalle, Licht fällt durch Oberlichter auf den Hallenboden.
Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Daneben gibt es eine Spielsperre: Der Zugang lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie für Liechtenstein. Eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden, eine Aufhebung einer Sperre ist erst nach drei Monaten möglich und wird von einer Fachstelle begleitet. Wer gesperrt oder minderjährig ist, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Das BGS schreibt zudem ein einziges Konto pro Person vor, mit verifizierter Identität, Wohnsitz in der Schweiz und nur auf eigene lautendes Bank- oder Postkonto als Auszahlungsadresse. Anonyme Auszahlungen oder Auszahlungen in Kryptowährungen gibt es bei zugelassenen Anbietern nicht, Kredit an Spielende ist verboten. Was die Zahlungsmittel im Detail angeht, so ist es die Sache jedes Veranstalters, sie in seinen Bedingungen zu nennen – die Gespa verlangt nur, dass Auszahlungen auf das Konto der Kontoinhaberin gehen. Die BGS kennt keinen festen Einzahlungsdeckel auf eidgenössischer Ebene; die Obergrenze setzt der Spielende selbst.

Die Gespa hat 2025 Testkäufe an Verkaufsstellen durchgeführt: In 47.5 % von 200 Fällen wurde an Minderjährige verkauft. Wer behauptet, der Verkauf sei streng kontrolliert, erfindet eine Geschichte, die die Aufsicht selbst nicht bestätigt.

Was gratis Tipps mit alldem zu tun haben: Sie machen den Kopf frei für eine Vorhersage, aber sie machen das Budget nicht frei. Vor dem Blick auf einen Tipp steht die Frage, wie viel Verlust an einem Tag, einer Woche und einem Monat verkraftbar ist, und zwar bevor die erste Wette platziert wird.

Wett-Apps und Prognose-Apps

Wer in der Schweiz sportwetten will, nutzt die App des zugelassenen Veranstalters oder die Webseite. Sporttip lässt sich online bei Swisslos oder über die Sporttip-App auf iOS und Android nutzen; ein in der App zusammengestellter Wettschein lässt sich per QR-Code an einer Sporttip-Verkaufsstelle spielen. Jouez Sport funktioniert über jeux.loro.ch; eine native App nennen die Spielregeln nicht.

Prognose-Apps – also Apps, die ohne Verbindung zu Swisslos oder Loterie Romande Tipps oder Vorhersagen liefern – sind eigene Angebote. Sie fallen in zwei Lager: Solche, die eine redaktionelle Auswertung von Statistik, Form und Quoten liefern, und solche, die nur Daten anzeigen. Was im Hintergrund läuft, ist nicht immer offengelegt: Manche Apps monetarisieren über Werbung, manche über Affiliate-Links zu ausländischen Wettanbietern, manche im Abo-Modell. Eine schweizweite Übersicht geprüfter Prognose-Apps gibt es nicht, die Gespa überwacht nur die zwei bewilligten Sportwetten-Angebote.

Was bei der Anmeldung bei einem zugelassenen Veranstalter zu beachten ist: Voraussetzung sind mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Vertragsgebiet. Die Identität wird aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft; eine Person darf sich nur einmal registrieren. Eine App, die «anonym» oder «ohne Ausweis» wirbt, läuft ausserhalb der Schweizer Bewilligung – was an ihr «gratis» ist, ist die Spielsuch-Logik. Wer in einer Drittländer-App spielt, hat keinen Anschluss an das Schweizer Sperrregister und keinen Schweizer Beschwerdeweg.

Was in der App selbst wichtig ist: Die Wettabgabe setzt ein geladenes Spielguthaben voraus. Bei Swisslos lässt sich das Wallet per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein ab CHF 20 laden, höchstens CHF 10’000 innert 30 Tagen, und nur solange das Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. PostFinance Pay ist eine der angebotenen Zahlungsarten; die Transaktion wird direkt in der PostFinance-App bestätigt. Eine Kreditkarten-Sperre gegen ausländische Wettanbieter kennt die Schweiz nicht. Die Entscheidung, ob bei einem ausländischen Anbieter gespielt wird, liegt beim Spielenden, mit den genannten Folgen.

Wie Vorhersagen entstehen – und warum keine festlegt

Eine Vorhersage beruht auf drei Bausteinen: Form, Statistik und Quote. Form heisst: Wie hat die Mannschaft oder der Spieler in den letzten Spielen gespielt? Statistik heisst: Welche Zahlen liegen vor – Tore pro Spiel, Ballbesitz, Torschüsse, erwartete Tore («expected goals», xG), Heimstärke, Auswärtsschwäche, Verletzungen, Sperren, Belastung im dicht getakteten Wettbewerb. Quote heisst: Was zahlt der Markt für den Ausgang? Eine Vorhersage verbindet diese Bausteine zu einer Einschätzung: Wer ist favorisiert, wer Aussenseiter, wo ist die Quote für den Favoriten zu tief und für den Aussenseiter zu hoch?

Eine Value-Wette liegt vor, wenn die Quote aus Sicht der eigenen Einschätzung grösser ist als die faire Quote. Beispiel: Der Heimsieg wird mit Quote 2.10 angeboten, die eigene Berechnung – gestützt auf die Form und die Heimstärke – gibt ihm eine faire Quote von 1.80. 2.10 ist also grösser als 1.80, und der Wert liegt in der Differenz. Klingt nach Mechanik. Die Praxis sieht anders aus: Die Form schwankt, Verletzungen kommen hinzu, das Wetter spielt mit, Schiedsrichter entscheiden anders als angenommen. Eine Value-Wette ist eine statistische Erwartung über sehr viele Wetten, kein Versprechen für den nächsten Tipp.

Was die Vorhersage nicht leistet: Sie legt den Ausgang eines Spiels nicht fest. Ein Spiel ist keine Rechenaufgabe. Eine Prognose ist eine Hypothese, gestützt auf Daten, korrigierbar beim nächsten Spiel, ohne Garantie für das eine Spiel, das heute zählt. Wer eine Vorhersage als Vorhersage liest, weiss um ihre Bedingtheit. Wer sie als Ergebnis liest, zahlt dafür.

Die Märkte, auf die sich eine Vorhersage bezieht, sind im Schweizer Sportwettenangebot begrenzt. Die Gespa-Liste führt keine Eckball- oder Kartenmärkte und keine Esports-Sektion. Wer eine Vorhersage für einen Markt sucht, der hier nicht bewilligt ist, sucht einen Markt, der nicht zum Angebot von Sporttip oder Jouez Sport gehört – und ist beim ausländischen Anbieter, mit allen genannten Folgen.

Vorhersagen gibt es für Fussball, Eishockey, Basketball, Handball und die grossen Ligen wie Bundesliga, Champions League und die Schweizer Super League. Eine besondere Liga ist die Champions League, weil die Spiele eine grössere Zahlengrundlage mitbringen und damit die Statistik belastbarer ist. Eine besondere Liga ist auch die Super League, weil sie in der Schweiz spielt und damit die Informationen aus nächster Nähe kommen. Beide Vorzüge helfen, sie legen den Ausgang nicht fest.

Worauf beim Blick auf einen Tipp zu achten ist: Stammt die Vorhersage aus einer Quelle mit nachvollziehbarer Methode, oder behauptet sie nur den Ausgang? Wird die Trefferquote offengelegt, oder nur die Quote der Woche? Wird die Auswahl der Spiele erklärt, oder nur das Resultat? Eine seriöse Vorhersage nennt die Daten, die sie genutzt hat. Eine unseriöse nennt nur den Tipp.

Quotenkunde: Vom Markt zur Auszahlung

Eine Quote ist der Faktor, mit dem der Einsatz multipliziert wird, um den Bruttogewinn zu berechnen. Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Der Nettogewinn, also das, was nach Abzug des Einsatzes übrig bleibt, ist bei einer Einzelwette Einsatz mal (Quote minus 1), bei einer Kombiwette analog mit der Gesamtquote. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Die Marge im Preis

Jede Quote trägt eine Marge, das ist der Anteil, den der Veranstalter im Preis einbehält. Eine einfache Rechnung für einen Zwei-Wege-Markt mit Quote 1.90 auf beide Seiten: Die Auszahlungsquote (Quotenschlomer) ist 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = ungefähr 0’526, die Marge ist 1 minus 0’526 = ungefähr 0’474, also etwa 47 %, was für einen Zwei-Wege-Markt unrealistisch hoch ist und nur als Rechenbeispiel dient. Eine realistischere Marge für einen ausgewogenen Markt liegt mitten im Bereich von etwa 5 bis 8 % auf der Seite des Buchmachers, was eine Auszahlungsquote von etwa 92 % bis 95 % ergibt.

Ein Markt ist umso günstiger für den Spielenden, je näher die Auszahlungsquote an 100 % liegt. Bei einem Drei-Wege-Markt (Heimsieg, Ungleichs, Auswärtszug) ist die Marge höher, weil der Buchmacher drei Ausgänge absichert. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Margen der Einzelmärkte, weshalb eine Kombiwette bei gleicher Spitzequote teurer ist als ihre Einzelbestandteile. Wer mit Kombiwetten spielt, bezahlt die zusammengesetzte Marge mit.

Was das für eine Vorhersage heisst: Eine Quote ist nie «fair», sie enthält immer einen Abschlag für den Veranstalter. Eine Value-Wette setzt voraus, dass die eigene faire Quote über der angebotenen Quote liegt – unter Berücksichtigung der Marge. Wer ohne diese Rechnung spielt, spielt gegen die Marge und verliert im Mittel über viele Wetten.

Livewetten und das Risiko der Sekunde

Livewetten werden während des Spiels angeboten. Bei Sporttip gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, der Einsatz wird zurückgegeben. In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Das ist eine harte Linie, die das Livewetten für unvorsichtige Tippen zurücksichtigend auf das eigene Risiko macht: Wer eine Sekunde zu spät ist, hat den Ausgang nicht gewettet, sondern nur bezahlt.

Cash-Out als Mechanismus

Cash-Out heisst: Wette vor dem Ende abrechnen. Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Was das bedeutet: Cash-Out ist eine Option, keine Selbstverständlichkeit; wer den Gewinn vorzeitig sichert, gibt einen Teil des möglichen Gewinns ab.

Strategie hinter dem Tipp

Eine Vorhersage beginnt nicht mit dem Tipp, sondern mit der Eingrenzung. Wer auf alles wettet, gewinnt im Mittel die Marge des Marktes. Wer sich auf eine Liga, ein Marktsegment oder eine Sportart konzentriert, gewinnt Information, die der Markt im Preis nicht vollständig eingepreist hat. Eine gute Vorhersage beruht auf einer kleinen, wiederverwendbaren Auswahl von Märkten, nicht auf dem Versuch, jede Begegnung vorherzusehen.

Eine Value-Wette verlangt eine eigene faire Quote. Die faire Quote ist eine Schätzung, keine Wahrheit. Wer die faire Quote nicht schätzt, sondern nur die angebotene Quote übernimmt, wettet gegen die Marge. Wer die faire Quote schätzt, vergleicht sie mit der angebotenen Quote und sucht die Differenz. Wettende, die über viele Wetten eine Trefferquote leicht über der impliziten Wahrscheinlichkeit der Quote erreichen, gewinnen langfristig die Marge zurück. Wettende, die keine Trefferquote über der impliziten Wahrscheinlichkeit erreichen, verlieren die Marge. Der Unterschied zwischen beiden ist die Methode.

Eine Statistik, die in der Praxis wichtig ist: Heimstärke. Heimteams gewinnen in vielen Ligen häufiger als Auswärtsteams, aber der Markt preist das ein. Eine Value-Wette liegt nicht in der Heimstärke selbst, sondern in der Differenz zwischen Heimstärke und Marktpreis. Wer die Heimstärke als Vorhersage verkauft, ohne den Marktpreis zu prüfen, verkauft eine Banalität.

Eine zweite Statistik: Verletzungen und Rotation. Vor grossen Spielen rotieren Trainer, vor Pokalspielen schonen sie Stammspieler, vor Länderspielen wechseln sie das System. Eine Vorhersage, die diese Rotation nicht einbezieht, übersieht einen grossen Teil der verfügbaren Information. Eine Vorhersage, die sie einbezieht, hat einen kleinen Vorteil – wenn sie den Marktpreis übersteigt.

Was eine kostenlose Prognose nicht leistet: Sie ersetzt die eigene Arbeit nicht. Sie liefert eine Hypothese. Die Hypothese mit dem eigenen Wissen abzugleichen, ist die eigene Arbeit. Wer beides verwechselt, zahlt die Marge mit seinem Einsatz.

Veranstalter im Vergleich

Die Auswahl an Veranstaltern in der Schweiz ist klein: Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport sind die einzigen mit Bewilligung. Alles, was online als «Wettanbieter» auf Schweizer Spiele, die uns auf Schweizer Spiele zielt, ist ohne Schweizer Bewilligung. Wer zwischen den beiden zugelassenen Veranstaltern wählt, wählt zwischen zwei Produkten, die sich in Angebot, Limits, Verfügbarkeit und Sprache unterscheiden.

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Sitz Lausanne
Wettigo ohne Schweizer Bewilligung –
1xBet ohne Schweizer Bewilligung –
BetAlright ohne Schweizer Bewilligung –
BetFury ohne Schweizer Bewilligung –
bet365 ohne Schweizer Bewilligung –
Rainbet ohne Schweizer Bewilligung –
Gamdom ohne Schweizer Bewilligung –
N1 Bet ohne Schweizer Bewilligung –

Die folgende Übersicht nimmt die zwei zugelassenen Veranstalter und neun ausländische Marken auf, die Schweizer Spielende im Netz antreffen, ohne Schweizer Bewilligung. Sie beschreibt die Marken und ordnet sie ein; sie bewirbt sie nicht.

Swisslos Sporttip

Swisslos ist die Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel und organisiert Sportwetten unter dem Produktnamen Sporttip. Die Bewilligung stützt sich auf die IKV 2020 und das BGS; Aufsicht führt die Gespa. Das Vertragsgebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein; ein Online-Konto ist nur mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in diesem Gebiet möglich. Das Wettangebot umfasst Prematch- und Livewetten, Einzel-, Kombinations-, System- und Langzeitwetten sowie eine Bet-Builder-Funktion für voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000, für eine Systemwette CHF 10’000; Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Die Spielregeln kennen mehrere Mechanismen, die eine Vorhersage und einen Gewinn beeinflussen. Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen, Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert, bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. Die reguläre Spielzeit umfasst die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit, Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos; eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen, Personen unter 18 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.

Die Auszahlung von Spielguthaben auf das eigene Bank- oder Postkonto in der Schweiz oder in Liechtenstein ist zweimal innert 365 Tagen gratis; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen, Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung werden automatisch dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne über CHF 1’000 bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das eigene Konto überwiesen.

Für wen Sporttip passt: für alle, die im Vertragsgebiet wohnen und ein vollständig reguliertes Angebot mit klaren Limits und klaren Regeln suchen. Die Sprache der Seite und der App ist Deutsch, das Wettprogramm ist auf die bewilligten Sportarten und Wettarten beschränkt, und die Höchsteinsätze sind so gesetzt, dass ein einzelner Tageseinsatz nicht über CHF 1’000 pro Wette liegt. Wer höhere Einsätze sucht, ist hier falsch; wer im Wallis wohnt, ist hier ebenfalls falsch und ist bei Jouez Sport richtig.

Loterie Romande Jouez Sport

Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Die Bewilligung folgt demselben Rahmen wie Sporttip, die Aufsicht liegt bei der Gespa, der Sitz ist Lausanne mit 221 Mitarbeitenden, und das Netz zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz. Ein Online-Konto ist nur mit Wohnsitz im Vertragsgebiet möglich.

Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette beträgt CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000; eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Damit liegen die Gewinn-Decken unter den theoretisch unbegrenzten Möglichkeiten einiger ausländischer Anbieter, aber sie sind klar und nachvollziehbar. Für wen Jouez Sport passt: für Westschweizer Spielende, die französischsprachige Oberfläche und eine klare Höchst-Gewinne-Regel suchen. Wer den Deutschschweizer Markt bedienen will, ist falsch hier, und wer im deutschsprachigen Ausland wohnt, hat kein Konto.

Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung

Die folgenden Marken tauchen im Netz auf, wenn nach «gratis Tipps» oder «Wettvorhersagen» gesucht wird, sind aber in der Schweiz nicht zugelassen. Sie werden hier genannt, weil Schweizer Spielende auf sie stossen, nicht, weil sie eine Alternative zu den beiden zugelassenen Veranstaltern wären.

Wettigo ist eine Online-Wettplattform ohne Schweizer Bewilligung. Die Betreiberfirma ist nicht in der Schweiz registriert; eine etwaige Lizenz aus einem anderen Land hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Die Plattform ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, Schweizer Spielende haben hier keinen Beschwerdeweg, und die Seite kann auf der Gespa-Sperrliste landen.

1xBet ist ein internationaler Anbieter mit Wurzeln in Osteuropa, ohne Schweizer Bewilligung. Die Lizenz ist, soweit ersichtlich, nicht in der Schweiz anerkannt. Die Plattform wirbt mit Bonus- und Quotenboosts, ist aber in der Schweiz nicht zugelassen; Spielende haben keinen Schweizer Schutz.

BetAlright, BetBetter, BetFury, Rainbet, Gamdom und N1 Bet folgen demselben Muster: Online-Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, deren Lizenz – wo vorhanden – in einem anderen Land ausgestellt ist und in der Schweiz keine Kraft hat. Sie sind nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen, und Schweizer Spielende haben bei ihnen keinen Schutz nach Schweizer Recht. Es gibt eine bekannte Schweizer Ausnahme: bet365 ist namentlich auf der Gespa-Sperrliste genannt, die Plattform gehört zu den ersetzten Domains und taucht regelmässig unter neuen Adressen auf – ein Beispiel für Domain-Hopping, das die Gespa in ihren Berichten erwähnt.

Was diese Marken gemeinsam haben: Sie sind in der Schweiz nicht zugelassen, sie können nicht in Schweizer Franken auszahlen, sie nehmen keine Schweizer Verlustlimiten und keine Sperren nach Schweizer Register entgegen. Wer dort spielt, spielt auf eigenes Risiko, mit ausländischem Recht und ohne Schweizer Anlaufstelle.

Steuern und Auszahlungen

Wettgewinne aus Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag und werden erst darüber besteuert. Die Bundesgrenze beträgt ab 1. Januar 2026 CHF 1’071’000 (im Jahr 2025 waren es CHF 1’070’400); die kantonale Grenze unterscheidet sich, weshalb der Freibetrag «je nach Kanton» zu lesen ist. Oberhalb der Grenze zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Ein typischer Wettumsatz liegt weit unter dieser Schwelle, die meisten Spielende haben mit dem Freibetrag keine Berührung.

Eine Wettsteuer auf den Einsatz, wie sie in anderen Ländern existiert, kennt die Schweiz nicht. Wer von einer «Wettsteuer von X %» liest, liest eine ausländische Regelung, die in der Schweiz nicht gilt. Bei einem ausländischen Anbieter sieht es anders aus: Gewinne aus ausländischen Grossspielen sind nicht der Verrechnungssteuer unterworfen, aber die kantonale Steuerpraxis im Thurgau behandelt sie als voll steuerbares Einkommen unabhängig vom Betrag. Für andere Kantone ist die Praxis uneinheitlich; eine verbindliche Aussage gibt nur die Steuerverwaltung des eigenen Kantons oder ein Steuerberater.

Wer wann zu welchem Anbieter gehört

Die Wahl zwischen den beiden zugelassenen Veranstaltern ist im Wesentlichen eine Frage des Wohnsitzes. Wer in der Deutschschweiz, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt, spielt bei Swisslos Sporttip. Wer in Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg, Jura oder Wallis wohnt, spielt bei Loterie Romande Jouez Sport. Wer ausserhalb dieser Gebiete wohnt, hat bei keinem der beiden ein Konto und sollte die Schweiz als Markt verlassen.

Wer innerhalb des Vertragsgebiets wohnt und zwischen den beiden Veranstaltern wechseln könnte – etwa an der Sprachgrenze –, wählt nach dem Angebot: Sporttip hat die längere Geschichte im Online-Sportwetten, Jouez Sport eine klarere Gewinn-Deckelung. Wer höhere Einzelgewinne sucht, ist mit Sporttip besser bedient (keine allgemeine Gewinn-Deckelung pro Einzelwette in den genannten Daten), wer mit kleineren Einsätzen spielt und die französische Oberfläche vorzieht, ist bei Jouez Sport richtig.

Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, hat keine Schweizer Anlaufstelle, keine Sperre nach Schweizer Register und kein Schweizer Recht auf Auszahlung. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Die ausländischen Anbieter haben ein grösseres Wettprogramm, höhere Gewinn-Decken und schnellere Auszahlungen – alles, was im Schweizer Markt durch die Bewilligung eingeschränkt ist. Was diese Anbieter nicht haben, ist Schweizer Schutz. Wer das Risiko tragen will, trägt es; wer den Schutz will, bleibt im Inland.

Häufige Fragen

Wie verlässlich sind kostenlose Vorhersagen, und woran lässt sich die Qualität einer Prognose messen?

Kostenlose Vorhersagen sind Hypothesen auf Basis von Form, Statistik und Quote; sie legen den Ausgang eines Spiels nicht fest. Die Qualität einer Prognose zeigt sich an drei Dingen: an der Offenlegung der Methode, an der Trefferquote über viele Wetten und an der Differenz zwischen eigener fairer Quote und angebotener Quote. Eine Vorhersage ohne Methode ist keine Vorhersage, sondern ein Tipp.

Warum legt eine Vorhersage den Ausgang eines Spiels nicht fest?

Ein Spiel ist von einer Verletzung, einer Sperre, einer Wetterlage, einer Schiedsrichterentscheidung und einer Tagesform abhängig; keine Statistik kann diese Faktoren vollständig einbeziehen. Eine Vorhersage ist eine Wahrscheinlichkeit, keine Gewissheit, und sie verliert, wenn die Wirklichkeit überrascht.

Welche Apps zur Vorhersage gibt es, und worauf ist bei der Anmeldung bei zugelassenen Veranstaltern zu achten?

In der Schweiz sind nur die Apps der zugelassenen Veranstalter (Sporttip auf iOS und Android, Jouez Sport über die Webseite) eine Anlaufstelle mit Schweizer Bewilligung. Prognose-Apps ohne Anbindung an Swisslos oder Loterie Romande fallen in zwei Lager: redaktionelle Auswertungen oder Affiliate-Plattformen. Bei der Anmeldung bei einem zugelassenen Veranstalter ist zu beachten: Ausweis hochladen, Wohnsitz im Vertragsgebiet nachweisen, nur ein Konto pro Person, Verlustlimiten vorab setzen, Spielsperre als Option kennen.

Wie lässt sich eine Vorhersage mit der Quote in einen möglichen Gewinn umrechnen?

Der Gewinnbetrag ist Einsatz mal Quote, bei Kombinationen Einsatz mal Gesamtquote (Produkt der Einzelquoten). Beispiel: Eine Einzelwette mit Einsatz CHF 10 und Quote 2.10 zahlt CHF 21.00 brutto, also CHF 11.00 Nettogewinn. Eine Kombiwette mit Einsatz CHF 10 und Gesamtquote 8.50 (aus zwei Einzelangaben mit Quote 2.10 und 4.05) zahlt CHF 85.00 brutto, also CHF 75.00 Nettogewinn.

Was bedeutet eine Wette bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung für den Spielerschutz?

Ein ausländischer Anbieter ist in der Schweiz nicht zugelassen; eine Lizenz aus einem anderen Land hat hier keine Kraft. Die Plattform ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, es gibt keine Schweizer Beschwerdestelle, und Gewinne unterliegen der kantonal unterschiedlichen Besteuerung. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, spielt ohne den Schutz des BGS; Einsätze und Gewinne können in einem Strafverfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, der Spielende wird nicht bestraft.

Müssen Wettgewinne in der Schweiz versteuert werden, und was gilt beim Steuerfreibetrag «je nach Kanton»?

Wettgewinne aus Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Freibetrag und werden erst darüber besteuert; die Bundesgrenze liegt ab 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, der kantonale Wert «je nach Kanton» weicht davon ab. Oberhalb der Grenze werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden können. Bei ausländischen Anbietern ist die kantonale Praxis uneinheitlich; das Steuerberatungsbüro oder die kantonale Steuerverwaltung geben eine verbindliche Auskunft.

Inhalt erstellt vom Team «hockeywetten»