Yankee Wettanbieter in der Schweiz 2026: Systemwetten, Einsatzgrenzen und was sie wirklich kosten
Ladevorgang...
Oktober 19, 2026 – die Daten wurden gegen die Bewilligungsregister der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) und die Spielregeln der beiden Schweizer Veranstalter abgeglichen.
Eine Yankee-Wette bündelt vier einzelne Voraussagen zu elf miteinander verschnürten Wetten: sechs Doppel-, vier Dreier- und eine Viererkombination. Wer auf alle vier Tipps setzt, wettet also nicht einmal, sondern elfmal. Wer drei richtig hat, kann mit den passenden Teilwetten bereits etwas gewinnen. Wer zwei richtig hat, geht in der Regel leer aus, weil die Doppel aus diesen beiden Auswahlen Teil der Gesamtkonstruktion sind, aber keine Auszahlung allein auslösen. Der Reiz liegt darin, dass selbst ein falscher Tipp nicht zwingend das Ende bedeutet, solange die übrigen Auswahlen passen. Der Preis dafür ist der Einsatz, der sich mit jeder Auswahl vervielfacht, und die Marge des Veranstalters, die in jeder der elf Teilwetten mitverdient.
In der Schweiz sieht das Bild anders aus als in Märkten mit Dutzenden Konzessionen. Hier dürfen nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) nur zwei Veranstalter Sportwetten überhaupt anbieten, und beide arbeiten mit festen, in den Spielregeln veröffentlichten Limiten. Eine Yankee-Wette ist in diesem Rahmen eine Systemwette, und für Systemwetten gelten eigene Höchsteinsätze. Wer hier spielt, vergleicht darum nicht Anbieter in dem Sinn, wie es ein westeuropäischer Wettender mit zwanzig Auswahlen tun würde, sondern zwei Organisatoren mit unterschiedlichem Wettprogramm, unterschiedlichen Limits und unterschiedlichen Auszahlungsmodalitäten. Dazu kommen ausländische Plattformen, die in der Schweiz keine Bewilligung haben und deren Nutzung für die Spielenden kein Schutzsystem auslöst.
Die folgenden Abschnitte ordnen die Wette ein, zeichnen die Rechtslage nach, behandeln Spielerschutz und Limits, erklären die Mechanik einer Yankee und der nächstverwandten Systeme und vergleichen anschliessend die zwei bewilligten Veranstalter sowie die bekannteren ausländischen Plattformen, die Schweizer Spielende im Netz antreffen.
Was eine Yankee-Wette in vier Auswahlen packt
Vier Tipps, elf Wetten: das ist das Gerüst. Eine Auswahl allein liefert noch keine Auszahlung, weil sie als Einzelwette im Bündel steckt. Zwei richtige Auswahlen decken nur eine der elf Teilwetten ab. Drei richtige Auswahlen können mehrere Teile öffnen, je nachdem, welche drei der vier getroffen wurden. Erst mit vier richtigen Auswahlen werden alle elf Teilwetten gewonnen.

Die elf Wetten setzen sich aus 6 Doppelwetten, 4 Dreierwetten und 1 Viererwette zusammen. Wer den Einsatz auf den Schein setzt, etwa 10 Franken, zahlt diesen Einsatz elfmal: 110 Franken werden gebunden. Eine Auszahlung am Ende hängt davon ab, welche der elf Teilwetten am Ende einen Treffer haben und wie hoch die Quoten dieser Teile sind.
Die Marge des Veranstalters sitzt in jeder einzelnen Teilwette. Sie ist nicht ein Aufschlag auf den Gesamtschein, sondern das, was in den Quoten der Doppel, der Dreier und der Vierer fehlt. Eine grobe Bandbreite für eine einzelne Wette mit zwei Ausgängen und Quoten von 1.90 zu 1.90: Der Veranstalter zahlt rund 0.95 Franken pro eingesetztem Franken zurück, was einer Marge von etwa 5 % entspricht. Bei einer Dreier- oder Viererwette mit vielen Auswahlen wirkt dieselbe Marge in jeder Teilwette. Das Produkt vieler kleiner Margen erklärt, warum der Reingewinn auf einem scheinbar lohnenden Schein oft niedriger ausfällt, als die addierten Einzelquoten vermuten lassen.
Die Auszahlung pro Teilwette folgt der Grundregel: Gewinn = Einsatz mal Quote. Bei einer Kombiwette wird die Gesamtquote aus dem Produkt der Einzelquoten gebildet. Bei Sporttip etwa rundet die Software den Gewinn zuerst auf zwei Nachkommastellen und dann auf 5 Rappen genau ab – ein Detail, das in der Praxis Cent-Beträge ausmacht, an der Mechanik selbst aber nichts ändert. Bei einer Systemwette wie dem Yankee wird diese Mechanik elfmal durchgerechnet, einmal pro Teilwette.
Ein Beispiel zeigt die Rechnung. Vier Auswahlen mit Quoten 2.10, 1.80, 2.40 und 1.95, Einsatz 5 Franken pro Teilwette. Der Gesamteinsatz auf dem Schein liegt bei 55 Franken. Wenn alle vier Tipps treffen, gewinnen alle elf Teile: 5 × 2.10, 5 × 1.80, 5 × 2.40, 5 × 1.95 ergeben die vier Einzelwetten (die im Yankee gar nicht als Auszahlung zählen, sondern nur die Quoten für die Kombinationen liefern), und die elf Kombinationen tragen die Gesamtquoten 3.78, 5.04, 4.10, 4.32, 4.68, 3.51 für die sechs Doppel, 8.16, 9.07, 8.42, 7.02 für die Vier Dreier und 14.91 für die Viererwette. Multipliziert mit dem Einsatz von 5 Franken ergeben die elf Teile zusammen rund 290 Franken Bruttogewinn. Der Reingewinn gegenüber dem Einsatz von 55 Franken liegt bei etwa 235 Franken.
Das ist das Szenario, in dem alles passt. Bei drei richtigen Auswahlen wird die Sache dünner: anstelle von elf gewinnen nur die Teile, in denen ausschliesslich die getroffenen Auswahlen vorkommen. Wer bei den Quoten oben 2.10, 1.80 und 2.40 richtig hat, aber 1.95 verfehlt, gewinnt die Doppel 2.10/1.80, 2.10/2.40 und 1.80/2.40 sowie die Dreier 2.10/1.80/2.40. Das ergibt bei 5 Franken Einsatz etwa 5 × 3.78 + 5 × 5.04 + 5 × 4.32 + 5 × 8.16 = 106.50 Franken. Der Verlust gegenüber dem Gesamteinsatz von 55 Franken fällt also geringer aus als bei null Treffern, aber die Stückzahl der Gewinnteile macht den Unterschied.
Die Rechtslage in der Schweiz: zwei Veranstalter, eine Liste
Das Geldspielgesetz (BGS) kennt für Sportwetten nur einen Kreis: zwei interkantonale Veranstalter,Swisslos und Loterie Romande, mit ihren Produkten Sporttip und Jouez Sport. Beide brauchen eine Veranstalterbewilligung und pro Spiel eine Spielbewilligung, beide werden von der Gespa in Bern beaufsichtigt. Eine ausländische Bewilligung, gleich aus welchem Land, hat in der Schweiz keine Wirkung: Art. 4 BGS stellt klar, dass bewilligte Spiele nur in der Schweiz gelten.

Die Aufteilung ist geografisch. Sporttip wird im Vertragsgebiet der Swisslos durchgeführt, also in den Deutschschweizer Kantonen, in denen Swisslos Lotterien und Sportwetten anbieten darf, plus im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein. Jouez Sport bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in Genf wohnt, kann online kein Sporttip-Konto eröffnen; wer in Zürich wohnt, kann nicht online bei Jouez Sport spielen. In den Verkaufsstellen gilt diese Online-Schranke nicht im selben Mass, aber das Wettprogramm ist am Schalter kleiner.
Was angeboten werden darf, steht auf einer Liste. Die Gespa führt eine genehmigte Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Was nicht auf der Liste steht, darf nicht angeboten werden. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind ausgeschlossen, ebenso Eckball- oder Kartenmärkte, und ein Esports-Bereich fehlt in der Liste. Auch Live-Wetten sind zulässig, wenn der Veranstalter dafür eine Bewilligung hat. Eine gesetzliche Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte existiert nicht, der Rahmen ergibt sich aus der Liste und aus den Spielregeln.
Spielende ab 18 Jahren dürfen mitmachen, Minderjährige sind ausgeschlossen. Wer an einem Wettereignis als Wettkämpfer beteiligt ist, darf auf dieses Ereignis selbst nicht wetten. Bei Sporttip-Livewetten zählt eine Wette, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Ausgangs platziert wurde, mit der Quote 1.00; in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder VAR-Entscheidungen kann Swisslos Wetten ebenfalls mit 1.00 werten. Das ist eine klausel, die das Risiko nachträglicher Annullierung mit sich bringt, und sie gilt unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird.
Anzeigen und Werbung für ausländische Wettanbieter sind in der Schweiz verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS). Wer für ein nicht bewilligtes Spiel wirbt, kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 belangt werden (Art. 131 BGS). Für die Spielenden selbst ist die Nutzung ausländischer Plattformen nicht strafbar, aber es gibt kein Schutzsystem, das in der Schweiz greift, und Gewinne können je nach Kanton als Einkommen versteuert werden. Das ist der stille Preis, der in Werbeversprechen aus dem Ausland nicht steht.
Limits, Spielerschutz und die Frage, was ein «zu viel» ist
Bei Sporttip und bei Jouez Sport setzen die Spielenden ihre eigenen Verlustlimiten. Das ist nicht freiwillig, sondern Pflicht: die Veranstalter müssen tägliche, wöchentliche oder monatliche Maximalwerte für Einsatz oder Verlust verlangen. Bei Sporttip heisst das konkret drei Limiten für 1, 7 und 30 Tage, mit einer Obergrenze von CHF 9’999 pro Limite; wer unter 21 ist, kann maximal CHF 1’000 setzen. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – eine Schutzklausel, die einen Impulsmoment ausbremst, der sonst zu einem ungeplanten Anstieg des Spielbudgets führen würde. Dazu kommt eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage.
Wer sich selbst aussperren will, kann das produktbezogen für 1 bis 180 Tage tun, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in das schweizweite Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine Spielsperre ist also keine Komfortfunktion, sondern ein Eintrag in einem Register, an dem die Gespa und andere Veranstalter teilnehmen.
Die Einsatzlimits sind hart. Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1. Der Höchsteinsatz beträgt CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 für eine Systemwette. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Für die Yankee-Wette heisst das: Der Maximaleinsatz pro Teilwette ist hoch genug, dass die Mechanik funktioniert, aber das Gesamtvolumen eines Scheins mit elf Teilwetten ist begrenzt. Wer mit 10 Franken pro Teilwette spielt, setzt 110 Franken – das passt. Wer mit 1’000 Franken pro Teilwette spielen wollte, scheitert schon an der ersten Auswahl, weil die Limite bei CHF 10’000 für den gesamten Schein liegt.
Bei Jouez Sport liegen die Schwellen enger. Mindesteinsatz online CHF 2, an der Verkaufsstelle CHF 3 und für Multiples CHF 2. Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette ist CHF 300’000, und über alle Gewinne eines Multiples zusammen liegt die Grenze bei CHF 1’000’000. Die Gesamtquote einer Kombiwette muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Die Folge: Ein Yankee mit den Quoten aus dem Rechenbeispiel im Abschnitt ‚Was eine Yankee-Wette in vier Auswahlen packt‘ hätte eine Gesamtquote von 14.91 und liegt komfortabel unter der Höchstquote. Wer in der Auswahl der Begegnungen Quoten von 25 oder höher einsetzt, kann an die obere Quote stossen – dann wird der Schein nicht angenommen.
Eine Besonderheit, die in Spielregeln auftaucht und die ein Wettender kennen sollte: Abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung werden bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Swisslos kann eine irrtümlich angenommene Kombination solcher abhängiger Ereignisse für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Das ist eine Klausel, die vor allem dann greift, wenn ein Tipper Heimmannschaft-Tor und Gesamtzahl Tore auf demselben Spiel setzt und sie versehentlich als zwei Voraussagen eines Yankees eingegeben hat. Der Schein wird nicht ausgewertet, das Geld geht zurück.
Steuerlich sind Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommensteuerfrei. Der Bund hat die Freigrenze ab 1.1.2026 auf CHF 1’071’000 angehoben. Darüber erhebt der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer, die bei der Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die kantonalen Freibeträge unterscheiden sich; ein einzelner Gewinn unterhalb der Bundesschwelle ist einkommensteuerfrei, der Satz «je nach Kanton» gilt nur oberhalb. Bei Gewinnen aus ausländischen Plattformen gibt es keine Verrechnungssteuer; dafür behandelt etwa der Kanton Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen unabhängig von der Höhe. Das ist ein Unterschied, der bei der jährlichen Steuererklärung sichtbar wird, nicht auf dem Wettschein.
Cash-Out: was die Funktion kostet und wann sie fehlt
Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out – eine Teilauszahlung ist nicht möglich. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und Swisslos garantiert nicht, dass Cash-Out für jeden Markt zur Verfügung steht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche Wettgewinn bei regulärem Ausgang, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann vom Veranstalter jederzeit geändert werden.
Für eine Yankee-Wette bedeutet das: Cash-Out greift in der Regel auf den Gesamtschein, nicht auf einzelne der elf Teilwetten. Wer nach drei von vier Spielen cashen will, bekommt einen Betrag angeboten, der die verbleibende Unsicherheit der offenen Auswahl spiegelt. Das ist nicht der Betrag, der bei vier richtigen Auswahlen am Ende stünde, und nicht der Betrag, der bei drei richtigen und einer falschen Auswahl stünde – er ist ein Mitteldinges, das auf der aktuellen Spielsituation und den Live-Quoten der offenen Auswahl beruht. Wer Cash-Out nutzt, nimmt einen kleineren, sicheren Betrag statt eines möglichen, aber unsicheren Gewinns. Bei einer Wette mit elf Teilwetten ist die Versuchung gross, weil ein Teilgewinn nicht ausreicht, um den Verlust der Gesamtkonstruktion auszugleichen. Cash-Out ist hier weniger ein Gewinnwerkzeug als eine Verlustbegrenzung.
Bei Quotenboosts und Profitboosts, die Sporttip online anbietet, gilt: Sie sind pro Wettenden nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Für die Yankee-Konstruktion heisst das: Wer einen Boost auf eine Einzelwette setzt, kann ihn nicht in einen Yankee einbringen, weil Boosts für Prematch-Einzelwetten mit einer Voraussage gelten.
Kombiboost: ein Bonus, der nur im Bündel zählt
Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn staffelt sich: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert.
Für eine Yankee-Wette mit ihren vier Voraussagen greift die unterste Stufe: 5 % Bonus auf den Nettogewinn. Das klingt klein, ist aber auf den Nettogewinn und nicht auf den Einsatz gerechnet. Bei dem Rechenbeispiel im Abschnitt ‚Was eine Yankee-Wette in vier Auswahlen packt‘ mit 235 Franken Reingewinn wären das rund 12 Franken zusätzlich. In Prozenten des Einsatzes ausgedrückt ist das weniger beeindruckend, aber der Mechanismus ist nicht «5 % auf den Einsatz», sondern «5 % auf den Gewinn», und das ist ein anderer Hebel. Wer mit höheren Quoten spielt und damit einen grösseren Nettogewinn hat, profitiert mehr, allerdings nur, wenn alle Auswahlen treffen – der Boost gilt auf das Ergebnis, nicht auf den Einsatz.
Systemwetten neben dem Yankee: Super Yankee, Heinz und die Familie
Der Yankee ist eine von mehreren Systemwetten, die nach dem Muster «n Auswahlen, alle Kombinationen einer bestimmten Grösse» funktionieren. Wer die Systematik versteht, sieht die Verwandtschaft.
Eine Super Yankee (auch «Canadian» genannt) hat fünf Auswahlen. Sie besteht aus 10 Doppel-, 10 Dreier-, 5 Vierer- und 1 Fünferwette, also 26 Teilwetten. Der Einsatz vervielfacht sich entsprechend, und die Marge des Veranstalters wirkt in 26 Teilwetten gleichzeitig. Bei einem Einsatz von 5 Franken pro Teilwette wären das 130 Franken Gesamteinsatz.
Ein Heinz hat sechs Auswahlen. Er besteht aus 15 Doppel-, 20 Dreier-, 15 Vierer-, 6 Fünfer- und 1 Sechserwette, also 57 Teilwetten. Bei 5 Franken Einsatz pro Teilwette sind das 285 Franken.
Ein Super Heinz hat sieben Auswahlen und 120 Teilwetten. Ein Goliath hat acht Auswahlen und 247 Teilwetten. Die Gemeinsamkeit: die Konstruktion wächst schnell, der erforderliche Gesamteinsatz wächst mit, und die Marge des Veranstalters arbeitet in jedem Teil.
Der Vergleich erklärt, warum der Yankee die populärste «kleine» Systemwette ist. Er hat genug Struktur, um auch bei einem Fehler noch eine Chance auf Teilgewinn zu haben, und gleichzeitig einen Einsatz, der für die meisten Geldbeutel tragbar bleibt. Die grösseren Geschwister sind eher etwas für Wettende, die mit kleinen Einsätzen pro Teilwette arbeiten und auf den Sammeleffekt der vielen Kombinationen setzen.
Die Schweizer Veranstalter bieten Systemwetten an, aber das Wettprogramm und die Limits setzen den Rahmen. Bei Sporttip liegt die Höchstlimite für eine Systemwette bei CHF 10’000. Ein Heinz mit 57 Teilwetten zu je 10 Franken würde bereits 570 Franken binden – das ist komfortabel innerhalb der Limite. Ein Goliath mit 247 Teilwetten zu je 10 Franken würde 2’470 Franken binden – auch im Rahmen, aber die Aufmerksamkeit, die 247 Wettzeilen brauchen, ist nicht trivial.
Was Rechner können und was nicht
Wer im Netz nach «Yankee-Rechner» sucht, findet eine Reihe von Werkzeugen, die für die Konstruktion des Scheins nützlich sind. Sie nehmen die vier Auswahlen und die Einzelquoten, rechnen die elf Teilwetten, die Einzelgewinne und den Reingewinn aus und zeigen oft, was bei drei von vier richtigen Auswahlen passiert. Das ist Mechanik, und die ist zuverlässig.
Was die Rechner nicht können: Sie wissen nichts über die Marge des Veranstalters im Einzelfall. Sie wissen nichts über den Cash-Out, der zur Verfügung steht. Sie wissen nichts über die Frage, ob die Quoten im Zeitverlauf noch gelten. Sie wissen nichts über den Live-Stand der Spiele, wenn ein Cash-Out in Betracht kommt. Sie sind Rechenhilfen, keine Prognosewerkzeuge. Wer einen Rechner benutzt, um die Mechanik zu verstehen, gewinnt ein Verständnis der Wette. Wer einen Rechner benutzt, um die Auszahlung zu schätzen, gewinnt eine Zahl, die so genau ist wie die eingegebenen Quoten – und das ist die Genauigkeit einer Wette, die noch nicht zu Ende gespielt ist.
In der Schweiz ist die Auswahl an Yankees im Wettprogramm begrenzter als in Märkten mit Dutzenden Konzessionen. Das Wettprogramm von Sporttip und Jouez Sport ist nicht in jedem Markt verfügbar, in dem ausländische Plattformen Systemwetten anbieten. Wer eine bestimmte Begegnung in einer kleineren Liga spielen will, kann sie bei einem Schweizer Veranstalter möglicherweise nicht in einen Yankee einbringen, weil die Begegnung im genehmigten Wettprogramm fehlt.
Die zwei Schweizer Veranstalter im Direktvergleich
Sporttip und Jouez Sport sind die einzigen Anbieter, die in der Schweiz Systemwetten wie den Yankee anbieten dürfen. Sie sind keine Konkurrenten im klassischen Sinn, weil sie geografisch getrennte Märkte bedienen, aber sie sind im Aufbau unterschiedlich genug, dass ein Vergleich der Mechanik und der Limits Sinn ergibt.
Swisslos Sporttip läuft unter der SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel und veranstaltet Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung von 2020. Das Vertragsgebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein. Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 1’000, der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000. Der Mindesteinsatz liegt bei CHF 1. Sporttip bietet Cash-Out online für Einzel-, Kombi- und Langzeitwetten als vollständiges Cash-Out, ohne Teilauszahlung, ohne Garantie pro Markt. Der Kombiboost bringt 5 % Bonus auf den Nettogewinn bei vier Voraussagen, wenn jede Quote mindestens 1.50 beträgt. Die Identitätsprüfung bei der Online-Registrierung liest die Daten aus dem hochgeladenen Ausweis und prüft sie gegen Adressdatenbanken; eine Person darf nur ein Konto haben, und die Verlustlimiten sind vor der ersten Teilnahme zu setzen.
Loterie Romande Jouez Sport wird von der Loterie Romande in Lausanne betrieben und bedient die Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Loterie Romande betreibt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und beschäftigt 221 Mitarbeitende. Der Mindesteinsatz online liegt bei CHF 2, an der Verkaufsstelle bei CHF 3 und für Multiples bei CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, der maximale Einsatz auf einem Wettschein mit Multiples bei CHF 7’500. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, und über alle Gewinne eines Multiples zusammen liegt die Grenze bei CHF 1’000’000. Die Gesamtquote einer Kombiwette muss zwischen 1.10 und 100’000 liegen.
Beide Anbieter verrechnen keine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz. Beide zahlen Gewinne auf das eigene Konto der Spielenden aus, nicht an Dritte. Beide haben Mechanismen zur Verlustbegrenzung, zur Spielsperre und zur Identitätsprüfung, beide sind an das schweizweite Sperrregister angeschlossen. Der wesentliche Unterschied für die Yankee-Wette liegt in den Höchsteinsätzen: 10’000 Franken bei Sporttip für eine Systemwette stehen 7’500 Franken bei Jouez Sport für einen Wettschein mit Multiples gegenüber. Wer in der Deutschschweiz spielt, hat also etwas mehr Spielraum pro Schein. Wer in der Westschweiz spielt, hat eine niedrigere Maximalschwelle und damit einen früheren Punkt, an dem das Wettprogramm stoppt, wenn die Quoten sehr hoch sind.
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter / berichtete Konzession |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (Grossspiel) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel; Aufsicht Gespa |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (Grossspiel) | Loterie Romande, Lausanne; Aufsicht Gespa |
Sporttip ist die richtige Adresse, wenn ein Spielender in der Deutschschweiz, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt und eine Systemwette mit dem vollen CHF-10’000-Limit spielen will. Die Bet-Builder-Funktion erlaubt es, abhängige Ereignisse desselben Spiels zu kombinieren, und der Kombiboost von 5 % auf den Nettogewinn bei vier Voraussagen ist ein kleiner Bonus, der die Mechanik der Systemwette ergänzt. Die Kehrseite: Cash-Out ist nur als Vollständiges Cash-Out verfügbar, eine Teilauszahlung ist ausgeschlossen, und der Cash-Out-Betrag hängt vom Verlauf der Spiele ab. Wer eine Systemwette als Ganzes schliessen will, ohne den Ausgang der offenen Auswahl abzuwarten, bekommt einen Preis, der kleiner ist als der theoretische Gewinn bei vier richtigen Auswahlen, aber grösser als der Totalverlust bei einer falschen Auswahl.
Jouez Sport ist die Adresse für die Westschweiz. Die Limits sind enger, der maximale Gewinn pro Multiples liegt mit CHF 1’000’000 unter dem, was bei sehr hohen Quoten in Einzelfällen denkbar wäre, und der Mindesteinsatz von CHF 2 online ist höher als der CHF-1-Mindesteinsatz bei Sporttip. Für die meisten Spielenden ist das kein Hindernis, weil die Quoten nicht so hoch sind, dass die Obergrenze des Mehrfachgewinns greift. Wer in der Westschweiz wohnt, hat mit Jouez Sport den vollen Zugang zum genehmigten Wettprogramm der Gespa-Liste und kann eine Yankee-Wette platzieren, solange alle vier Auswahlen auf dem Wettprogramm stehen.
Beide sind die richtige Adresse für jemanden, der in der Schweiz wohnt und auf der Seite des Gesetzes spielen will. Beide haben die gleichen Pflichten zur Identitätsprüfung, zur Verlustbegrenzung, zur Spielsperre und zur Auszahlung auf das eigene Konto. Der Unterschied zwischen den beiden ist geografisch und in den Zahlen, nicht in der Schutzstruktur.
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
Die folgenden Anbieter sind in der Schweiz nicht bewilligt. Sie tauchen im Netz auf, weil Schweizer Spielende sie besuchen, und sie sind hier aufgeführt, damit ein Leser weiss, was er vor sich hat, wenn er auf einen Link stösst. Keiner von ihnen ist in der Schweiz legal, keiner ist an das schweizweite Sperrregister angeschlossen, und keiner bietet die Schutzmechanismen, die das BGS für bewilligte Veranstalter vorschreibt.
1Bet ist eine Plattform, die in verschiedenen Jurisdiktionen registriert ist, aber in der Schweiz keine Anerkennung hat. Eine ausländische Lizenz hat nach Art. 4 BGS in der Schweiz keine Wirkung, und 1Bet ist nicht an das Sperrregister angeschlossen. Die Domain kann auf der Sperrliste der Gespa landen, was den Zugang über Schweizer Provider via DNS blockieren würde.
Wettigo versteht sich selbst als Sportwetten-Anbieter, arbeitet aber ohne Schweizer Bewilligung. Die Lizenz, mit der das Unternehmen wirbt, hat in der Schweiz keine Kraft. Wer dort spielt, hat im Streitfall keinen schweizerischen Rechtsschutz und keine Anlaufstelle in der Schweiz.
PowBet gehört zu einer Gruppe von Anbietern mit ähnlichem Profil, die in verschiedenen Märkten registriert sind, aber nicht in der Schweiz. Die Spielbedingungen, die das Unternehmen auf seiner Seite publiziert, sind nicht durch Schweizer Aufsicht kontrolliert.
Cloudbet wirbt mit Kryptowährungen als Ein- und Auszahlungsweg. In der Schweiz sind Auszahlungen anonymer oder Krypto-Konten im bewilligten Sportwetten-Bereich nicht zugelassen. Anonyme Zahlungswege sind in der bewilligten Welt nicht möglich, und Cloudbet ist an dieses Regime nicht angeschlossen.
Bahigo arbeitet mit einer ausländischen Lizenz, die in der Schweiz nicht anerkannt ist. Wer dort spielt, verlässt den Schutzrahmen des BGS vollständig.
BDMBet hat in der Schweiz keine Anerkennung und keinen Schutzanspruch für Schweizer Spielende. Die Lizenz, mit der das Unternehmen wirbt, gilt am Ort des Lizenzgebers, nicht in der Schweiz.
FortuneJack ist ein weiterer Anbieter aus dem Krypto-Sektor, der mit Kryptowährungen arbeitet und in der Schweiz nicht bewilligt ist. Anonyme Auszahlungen auf Krypto-Wallets gibt es bei bewilligten Anbietern nicht.
GG.BET positioniert sich im Esports-Bereich, der in der Gespa-Liste nicht enthalten ist. Die Plattform hat keine Schweizer Bewilligung, und das Wettprogramm enthält Wetten auf Disziplinen, die in der Schweiz nicht angeboten werden dürfen.
Was diese Anbieter gemeinsam haben: Sie sind nicht bewilligt, sie sind nicht an das Sperrregister angeschlossen, sie haben keine Pflicht zur Verlustbegrenzung nach Schweizer Standard, sie können die Quoten und Limits nach eigenem Ermessen festlegen und ändern, und die Spielenden haben im Streitfall keine Anlaufstelle in der Schweiz. Das ist die «Wahl», die in der Werbung als breiteres Wettprogramm, als flexiblere Boni oder als anonyme Zahlungswege verkauft wird. Was fehlt, ist das, was das BGS garantiert: ein zugängliches Sperrregister, das auch für Casinos und Online-Casinos gilt, eine Auszahlung auf das eigene Schweizer Konto, eine Begrenzung des Höchsteinsatzes nach klaren Regeln, und eine Aufsicht, die bei Problemen eingreift.
Für jemanden, der in der Schweiz wohnt, ist die Frage nicht «Welcher ausländische Anbieter ist der beste?», sondern «Will ich in einem Markt spielen, in dem der Schutzrahmen des BGS nicht gilt, und dafür möglicherweise Vorteile wie ein breiteres Wettprogramm oder eine Bonuskonstruktion bekommen, die es in der Schweiz nicht gibt?». Diese Frage hat keine objektiv richtige Antwort, weil die Abwägung zwischen Spielkomfort und Schutz individuell ist. Sie hat aber eine rechtliche Seite: Anzeigen für nicht bewilligte Anbieter sind in der Schweiz verboten, und die Nutzung kann dazu führen, dass Gewinne je nach Kanton als steuerbares Einkommen behandelt werden, was bei einem grossen Gewinn einen unerwarteten Steuereffekt auslöst.
Was die Marge in der Praxis bedeutet
Eine grobe Bandbreite für die Marge einer Zweiwege-Wette mit Quoten 1.90 zu 1.90: Die Auszahlungsquote, also der Anteil, den der Veranstalter pro eingesetztem Franken zurückzahlt, liegt bei rund 0.95. Das heisst: 95 % des Einsatzes werden im statistischen Mittel an die Wettenden ausgeschüttet, und 5 % bleiben beim Veranstalter als Marge. Diese Zahl gilt für die zwei Begegnungen, die in der Rechnung stehen. Bei einer Dreier- oder Viererwette mit entsprechend mehr Auswahlen wirkt die Marge nicht einmal, sondern in jeder Teilwette, und die effektive Marge des Gesamtscheins ist höher als die einzelne Marge einer Zweiwege-Wette.
Diese Aussage ist eine Bandbreite, weil die echte Marge vom Veranstalter, vom Markt, von der Sportart und vom Zeitpunkt der Wette abhängt. Eine Wette auf einen grossen Fussballmarkt hat typischerweise eine andere Marge als eine Wette auf eine Nischenveranstaltung. Eine Prematch-Wette hat eine andere Marge als eine Live-Wette. Was die Rechnung zeigt, ist die Grössenordnung: Bei einer ausgewogenen Zweiwege-Wette liegt die Marge in der Gegend von 5 %, und bei einer Kombiwette, die mehrere solcher Wetten verschachtelt, wirkt die Marge entsprechend öfter.
Das ist der Grund, warum die Werbung mit hohen Quoten für sich genommen nicht ausreicht, um eine Wette zu bewerten. Eine Einzelquote von 2.20 klingt hoch, aber wenn der Veranstalter auf demselben Markt die Gegenquote mit 1.70 anbietet, ist die implizite Marge nicht 5 %, sondern höher. Wer Quoten vergleicht, vergleicht am besten die impliziten Margen, nicht die Einzelquoten.
Häufige Fragen
Was genau ist eine Yankee-Wette, und aus welchen Teilwetten setzt sie sich zusammen?
Eine Yankee-Wette bündelt vier Voraussagen zu elf Teilwetten: sechs Doppel-, vier Dreier- und eine Viererwette. Wer den Einsatz auf dem Schein setzt, zahlt diesen Einsatz elfmal. Eine Auszahlung erfolgt, wenn mindestens zwei Auswahlen richtig sind, je nachdem welche Teile sich daraus ergeben. Erst mit vier richtigen Auswahlen gewinnen alle elf Teile.
Wie viele Voraussagen müssen bei einer Yankee-Wette mindestens richtig sein, damit etwas ausgezahlt wird?
Mindestens zwei Auswahlen müssen richtig sein, damit eine der elf Teilwetten – eine der Doppel – gewinnt. Bei drei richtigen Auswahlen können bereits mehrere Teile greifen. Erst bei vier richtigen Auswahlen wird der gesamte Schein ausgewertet und alle elf Teile zahlen aus. Bei null oder einem Treffer bleibt der Schein ohne Auszahlung, der Einsatz ist verloren.
Welcher Höchsteinsatz gilt bei Sporttip für eine Systemwette?
Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000. Für eine Einzel- oder Kombinationswette liegt die Limite bei CHF 1’000. Der Mindesteinsatz beträgt CHF 1. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.
Worin unterscheiden sich Yankee, Super Yankee und Heinz?
Der Yankee hat vier Auswahlen und elf Teilwetten. Der Super Yankee hat fünf Auswahlen und 26 Teilwetten, der Heinz hat sechs Auswahlen und 57 Teilwetten. Alle drei folgen dem Muster «alle Kombinationen einer bestimmten Grösse». Je grösser die Auswahl, desto höher der erforderliche Gesamteinsatz, weil die Anzahl der Teilwetten mit jeder zusätzlichen Auswahl stark wächst.
Wie genau sind Yankee-Rechner, und was berücksichtigen sie nicht?
Rechner nehmen die vier Auswahlen und die Einzelquoten, rechnen die elf Teilwetten, die Einzelgewinne und den Reingewinn aus. Sie berücksichtigen nicht die Marge des Veranstalters im Einzelfall, den verfügbaren Cash-Out, die Gültigkeit der Quoten zum Zeitpunkt der Wette und den Live-Stand der Spiele. Sie sind Mechanikhilfen, keine Prognosewerkzeuge. Die Genauigkeit der Auszahlung hängt von den tatsächlich eingegebenen Quoten ab.
Welche Organisatoren bieten in der Schweiz Systemwetten an, und was gilt bei ausländischen Seiten?
In der Schweiz bieten nur Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport Systemwetten an, gestützt auf eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS. Eine ausländische Lizenz hat in der Schweiz keine Wirkung, und ausländische Plattformen sind nicht an das Sperrregister angeschlossen. Wer dort spielt, hat im Streitfall keinen schweizerischen Rechtsschutz, und Gewinne können je nach Kanton als steuerbares Einkommen behandelt werden. Anzeigen für solche Anbieter sind in der Schweiz verboten.
Wettarten – hockeywetten
Inhalt erstellt vom Team «hockeywetten»
